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Sehenswürdigkeiten

Alte Kirche Welbergen

Anschrift: Dorfstraße,
48607 Ochtrup- Welbergen ( 10 m )

Die alte Kirche in Welbergen ist in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts gebaut worden. Sie zählt heute zu den besterhaltensten romanischen Bauwerken im Münsterland. Auf den ersten Blick wirkt die kleine Kirche mit ihren Mauerflächen aus Naturstein und ihrem Pfannendach zwar einheitlich, doch lassen sich bei näherem Hinsehen verschiedene Baustile und –abschnitte erkennen. Der Chor mit seinen Formen der Spätgotik hebt sich hier vom Blocksteinmauerwerk des übrigen Kirchenschiffes deutlich ab. Zudem deutet sich an den oberen Wandstücken des Turmes eine horizontale Baunaht bis zum Chor als Höhe der ursprünglichen romanischen Saalkirche an. Diese Naht bezeugt, dass das Mauerwerk des ursprünglich niedrigeren Kirchenschiffes um ca. 2m aufgestockt wurde.

Das Innere der Kirche betritt man heute durch das Turmportal, welches allerdings erst im 19. Jahrhundert eingebrochen wurde. Der Kirchenraum ist ein Saal, d.h. ohne Pfeiler ausgestattet. Im Altarraum befindet sich ein besonders aufwendiges Grabmal, in dem der Ritter Johann von Oldenhus begraben liegt. In der Nordwand sind zwei stark vertiefte Reliefs eingelassen, in deren Mitte eine flache Platte mit einem Kentaur abgebildet ist. Dieses heidnische Mischwesen, halb Mensch, halb Pferd, soll im christlichen Sinne Stärke darstellen. Alle diese drei primitiv gearbeiteten Reliefs dürften aus der Zeit des 12. Jahrhunderts stammen.



Haus Welbergen

Anschrift: Bökerhook 4,
48607 Ochtrup- Welbergen ( 1,5 Km )

Die Wasserburg Haus Welbergen liegt in der Mitte von mit hohen Bäumen umkränzten Gräften und spiegelt mustergültig einen mittelgroßen Adelssitz diesen Typs im Münsterland wider.
1282 wurden die Herren von Welbergen erstmals urkundlich erwähnt. Sie waren bis 1339 Besitzer der Burganlage. Dann ging die Wasserburg an die Herrn von Blome, 1505 durch Heirat an Morbeck von Oldenhuis. Nach mehrmaligem Wechsel kam die Anlage 1688 an Richter Roje aus Metelen und schließlich durch eine Erbschaft an die Familie Bucholtz, die das Haupthaus in seiner jetzigen Form gestaltete.

Die Anlage besteht aus einer Vor- und einer Hauptburg und ist von einem Gräftenring umgeben. Der Besucher gelangt über eine Zugbrücke in den Wirtschaftshof der Vorburg, der vom Torhaus und den Wirtschaftsgebäuden und Stallungen auf der

einen Seite und von einer Mauer mit runden Ecktürmchen und Kapell auf der anderen Seite begrenz wird. Das Haupthaus ist ebenfalls vollständig mit Wasser umgeben und lediglich über eine schmale Brücke vom vorgelagerten Wirtschaftshof erreichbar.
Die Wasserburg hat im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Um- und Anbauten sowohl von innen als auch von außen erfahren.

Der niederländische Bankier Jan Jordaan und seine Gattin Bertha erwarben 1929 die Burganlage. Nach dem Tode Jordaans errichtete die Witwe 1959 die Bertha-Jordaan-van-Heek Stiftung, die sich die Erhaltung und Pflege der Wasserburg mit seinen dazugehörigen Natur- und Landschaftsschutzgebieten zur Aufgabe gemacht hat. Zudem fördert die Stiftung den Austausch von Kunst und Wissenschaft zwischen Deutschland und den Niederlanden und will zur Verständigung beider Länder beitragen.
Am Eingang zur Vorburg steht die Wassermühle, die in ihrer jetzigen Form 1625-1632 errichtet wurde. Zunächst einmal wurde sie als Ölmühle, seit 1699 zusätzlich auch als Papiermühle betrieben. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde sie zur Mahlmühle umgebaut. Direkt daneben steht der ebenfalls aus dem beginnenden 19. Jahrhundert stammende Getreidespeicher.
In unmittelbarer Nähe zu Haus Welbergen liegt die heutige Gaststätte "Alter Posthof Haus Welbergen". Das aus dem Jahre 1598 stammende Gebäude wurde als Vierständerbau errichtet und gehört zu den wenigen im Kreis Steinfurt noch erhaltenen spätmittelalterlichen Fachwerkgebäuden aus der Zeit vor 1600.



Das Stift Langenhorst

Anschrift: Stift 1,
48607 Ochtrup - Langenhirst ( 2 Km )

1178 gründete Franko von Wettringen mit der Erlaubnis Herzog Heinrichs des Löwens ein Augustinerinnenkloster zu Ehren Johannes des Täufers. Die Klostergemeinschaft wurden untergebracht in der Burg Langenhorst, die Franko von Wettringen von seinem Bruder Bernhard geerbt hatte.

Bis zum 16. Jahrhundert erfreute sich das Kloster Langenhorst einer wirtschaftlichen Blüte. Brände 1556 und 1605 hingegen führten zum wirtschaftlichen Niedergang. Durch einen Konventsbeschluss wurde das Kloster 1576 in ein freiweltliches adeliges Damenstift umgewandelt, genau 40 Jahre später rekatholisiert und schließlich 1811 unter der Herrschaft Napoleons säkularisiert. Den Kern des ehemaligen Stiftsbezirk, dessen mittelalterlicher Zustand heute noch sehr gut erhalten ist, bildet die Kirche. An diese schließt im Westen das ehemalige Kloster in U-förmiger Bauweise an. Zum Stift selber zählten das Augustinerinnenkloster, mit niemals mehr als 24 Schwestern, Die Stiftskirche St. Johannes der Täufer, eine Abtei, zwei Mühlen und weitere Wirtschaftgebäude.

Mit dem Bau der Stiftskirche wurde gleich nach der Klostergründung 1178 begonnen. Bis diese etwa 1230 fertiggestellt wurde. Die kleinen Kirche versucht mit ihrem Reichtum an Baugedanken an die der großen mittelalterlichen Domanlagen von z.B. Speyer, Mainz, Worms und Münster heranzureichen: Zwei Querschiffe und zwei Türme sowie die Fülle von Formen und die ungewöhnlich reiche Wandgliederung kennzeichnen die Hallenkirche, die ursprünglich noch eine Empore für die Nonnen beherbergte. Sie durchteilte fast in halber Höhe die ganze westliche Hälfte der Kirche und reichte bis zum östlichen Querschiff. In dessen Südwand ist die Treppe noch erhalten.

Am Ende des 14. Jahrhunderts wurde das Westquerhaus teilweise erneuert. Durch einen Brand im Jahre 1556 stürzte der Nordturm ein und zerschlug auch das Querschiffgewölbe. Das Nördliche Querschiff und der Turm wurden wohl aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht wieder errichtet. Erst im Jahre 1867 fand einen umfassende Wiederherstellung und die Umgestaltung im Inneren der Kirche statt. 1964-1970 wurde die Kirche schließlich gründlich restauriert und auch der Nordturm wieder errichtet. Ursprünglich reichten die beiden Flügel des Klosters bis an die Kirche heran, so dass die Nonnen direkt vom Klostergebäude in die Stiftskirche gelangen konnten. An den beiden Seiten der Westwand der Kirche kann man noch deutlich die zugemauerten Türen erkennen.

Im Westen der Kirche befinden sich die in U-Form angelegten Klostergebäude aus dem 14., 16. und 17. Jahrhundert. Durch einen Gang im Inneren waren alle Gebäudeflügel und die Stiftskirche miteinander verbunden, so dass sich vor der Kirche einen völlig geschlossener, fast quadratischer Hof befand. Der die Gebäude verbindende Gang rund um den Innenhof diente als Kreuzgang. Im Südflügel des Klosters befanden sich wahrscheinlich im Erdgeschoss direkt hinter dem Kreuzgang das Refektorium (Speisesaal) und im Obergeschoss, hinter den noch heute erkennbaren kleinen Fenstern, das Dormitorium (Schlafsaal).

Durch einen Gang in der Ecke des West- und Nordflügels gelangt man zur Westseite des Klostergebäudes. Die Westfassade wird von zwei hohen, gotischen Giebeln bestimmt. Direkt neben der Kirche steht ein mächtiger zweistöckige Ziegelbau, die ehemalige Abtei des Stifts. Erbaut wurde sie 1722 von der Äbtissin von Westerholt mit ihren eigenen Geldmitteln.




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Montag - Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag - Samstag 10:00 - 20:00

McArthurGlen Designer Outlet Ochtrup
Laurenzstr. 51-55
48607 Ochtrup
Deutschland
Tel: 02553 9730 0

weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der VWO
unter www.vwo-ochtrup.de